C’est la vie

Klein. Die aschblonden Haare erkämpften sich bereits mehrere Zentimeter Länge gegen die rotgefärbten. Die Klamotten von einer Billigmarke und zu oft gewaschen. Der BH schneidet in die Seiten. Die Schuhe sind ausgetreten, aber Chucks. Echte. Auf dem hinteren Oberschenkel ein Tattoo. "C'est la vie." Sie ist zu jung für diesen gleichgültigen Spruch. Was will sie... weiterlesen →

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Traumdorf

Und so möchte ich nun von einem kleinen Dorf erzählen, jenseits unserer Zeit, um das sich die schönsten Gerüchte und Legenden ragen. Manche Menschen nennen es die Traumwelt, manche das Märchenschloss, manche die Wolkenburg, manche den Himmel und manche können sich gar nicht vorstellen, dass etwas wie dieses Dorf existieren kann. Nun, es existiert in... weiterlesen →

Könnten

Und wir denken, und denken, wie wir sein müssten, wenn wir alles aus uns herausholen könnten, was wir nicht können werden, weil so Unglaubliches in uns steckt und erst Krisenmomente die wahren Charaktermöglichkeiten, das wahre, was unser Körper zu leisten vermag, wenn er zu leisten hätte, vollbringen könnte, und wir setzen uns Ziele und nehmen... weiterlesen →

Ihre Träume

Als die Augen noch groß, die Zukunft noch offen und die Herzen noch unschuldig waren, lernte er sie kennen. Ein Lächeln reichte - und die Welt war eine andere geworden: Mit einem Mal bestand sie nur aus ihnen und den vielen Unschärfen um sie herum. Sie neigte den Kopf. Und er verfiel den blauen Regenbogenhäuten,... weiterlesen →

Straßentanz

Tanzen? Du mit mir? Das geht doch nicht! Nicht vor allen Leuten! Dann denken die ja noch, dass wir ... Und du und ich, nein danke. Nicht öffentlich zumindest. Auch wenn du küssen kannst. Ja, das kannst du. Und als ich dich eher frühmorgens als nachts nach Hause fahre und du sagst: "Aber beim nächsten... weiterlesen →

Aufbrausend

Heute war ich fünf Sekunden eine schlechte Lehrerin und habe zwei Schüler fies angebrüllt. Das beschäftigt mich jetzt ungefähr schon so lange, wie ich heute insgesamt eine geduldige und ruhige Lehrerin war. (Vier Schulstunden plus eine, von der aber eben minus fünf Sekunden). Morgen werde ich mich entschuldigen, nahm ich mir schon vor zwei Stunden... weiterlesen →

Reizbar

Manchmal bist du so schlecht drauf und findest alles beschissen, aber du wunderst dich schon gar nicht mehr, wo all der Hass herkommt. Du möchtest gerne den nervigen kleinen Kinder im Bus heimlich an den Haaren ziehen, den Hund von nebenan vergiften, diesem langsamen alten Typen vor dir Beine machen und eigentlich allen Leuten eine... weiterlesen →

Das Fitzelchen Mann

Knutschbücher. Märchen für erwachsene Frauen. Mit ein bisschen Sex und dem Traummann am Ende. Immer. Sie rollte über sich selbst die Augen und legte das Buch beiseite. Es machte keinen Sinn etwas zu lesen, von dem sie sowieso ahnte, dass es in ihr Leben keinen Einzug halten würde. Und das würde es nicht. Sie wusste... weiterlesen →

denkend

und dann sehnt, sehnt, sehnt sie sich, nach allem, was sie hatte, und allem, was sie hätte sein können, und nichts macht sie wirklich zufrieden, aber alles ein kleines bisschen, ein kleines bisschen zu viel, als dass sie unglücklich wäre, also so richtig unglücklich, so leidvoll, so quälend, so depressiv, so wird sie nicht sein,... weiterlesen →

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