Das Sammeln von Leichtigkeit

Streifen. Alles nur irgendwie streifen und sich auf nichts so richtig einlassen, weil es da das Große in einem gibt, das es gar nicht anders zulässt. Das weite Etwas, der Drang die Sehnsucht zu erfüllen und doch dringend zu behalten, weil nur dann das Leben lebenswert erscheint, wenn alles offen bleibt, Möglichkeiten in die eine …

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Zum Freibad

Ins Freibad! Oh ja! Schwimmen. Und mit meinen neuen Freundinnen hin! Ach, darf ich, bitte? Ich bezahl es auch alles selbst! Oh, danke, danke, Mama! Natürlich bin ich vorsichtig! Ich schnappe mir mein Sparschwein und die Münzen kullern heraus. Fünf, zwei, ein, ein, fünfzig, fünfzig, fünfzig, zehn, zehn, zehn, zehn, zehn, zehn, fünf. Etwas mehr …

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Erste Abende

Von der Cola im Café zum Eis auf dem Markt zum Süßen am Kiosk zum Wasser bei der Tanke zum Burger beim King zum Berg mit den blauen Leuchtwürmchen. Ein Abend im Frühsommer. Schon warm, noch verheißend. Verbummelte Zeit. Beine im Kneippbad, dann den Körper auf die Hängematten. Weitblick im Dunkeln bis zur Autobahn und …

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Sommerabend

Dachterrasse mit Hinterhofausblick und viel, viel blauem Himmel. Die Beine angewinkelt auf dem großen Schlafsofa, das dort unter dem Pavillon steht. Der zweite Fernseher, meistens funktionstüchtig, läuft mit der Lieblingssendung. Es ist warm und wohlig und schön da oben. Mit ihm und ihr. Mitten in der Stadt ein Ruhepol. Mitten im Leben ein Innehalten. Wir …

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Einfachheit

Als ich dich traf, wollte ich niemanden treffen. In mir und mit mir war ich zufrieden und Männer bedeuteten sowieso nur auf die eine oder andere Weise Herzschmerz. Zumindest die Männer, die wichtig waren oder hätten werden können. Lust auf die Party hatte ich nicht gehabt, weil ich neben dem Gastgeber niemanden kannte und nicht …

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Freibadtag

Auf die Liegewiese zu der Clique, Badetuch ausbreiten, Klamotten runter, Höschen und Oberteil zurechtzupfen, quatschen, ne Runde im Wasser zocken, den Jungs und Karina beim Springen zusehen, zurück auf die Handtücher, Karten spielen, Pommes kaufen, wieder ins Wasser oder nur ans, die anderen beim Plantschen beobachten, immer wieder rüber zum Springerbecken schielen, weil Simon nun …

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Im Kleinen

Es fällt auf. Mein Schweigen und das der anderen, deren Beiträge ich lese. Und auch wie einfach es ist, sich zu solidarisieren, indem man seinem Feed einen Tag lang ein schwarzes Bild gibt, ehe man dann wieder zu dem Posten eigener Oberflächlichkeiten zurückkehrt. Und dass ich zynisch geworden bin und mich wundere, ob die Promis, …

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