Als das Feuer noch brannte

Warum können wir nicht einfach zusammen sein, sodass ich zu dir gehör' und du zu mir? Du sagtest mal zu mir, du hättest Gefühle und würdest mich nicht verarschen, nur um Wochen später zu behaupten, ich hätte dir meine Zunge ins Gesicht gehalten, als ich dich küssen wollte. Du sagtest, du müsstest dich entscheiden und …

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Glück, Zufriedenheit und Feuer

Du hast sicher Recht. Immer glücklich bin ich nicht. Aber da ist die Frage: Ist das jemand? Kann man es überhaupt sein? Und ist nicht sowieso das, was du als Glück definierst, etwas anderes als das, was ich definiere? Nicht nur all die Einzelheiten, die für dich und mich zum Glück gehören, sondern auch das …

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Ein Tag

Fahrradtour am Morgen, Rhabarberkuchen rein ökologisch dabei, spanische Sommerhits im Ohr, genüsslich durch die Auenlandschaft. Wie Urlaub. Nur Zuhause. Und später, während des Gewitters: Ran an die Klassenarbeiten.  

Endzeiten

Der letzte gute Sommer. Manchmal hatte sie dieses Endzeitgefühl, das ihr Freund dem ganzen dystopischen Kram zuschrieb, den sie sich in diversen medialen Formaten reinschob. Und vielleicht hatte er Recht. Oder sie.

Egal

Der andere hielt sie so klein. Ließ zu, dass sie sich unbedeutend fühlte. Unwichtig, nichts besonderes mehr. Er schaffte es ... durch nichts. Nichts hatte er vorzuweisen, nichts zeichnete ihn aus. Er wohnte noch Zuhause, seine Mutter verhätschelte ihn, sein Vater hatte ihm den goldenen Löffel in Form von Aktien vermacht, sein Studium hatte er …

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Veränderung

Du bleibst alleine in deinem Leid, alleine, weil du alle wegstößt, vor den Kopf schlägst, die dir helfen wollen. Du teilst aus, gegen mich und andere. Manchmal fast schon der Reihe nach, weil dir niemand gefühlvoll genug im Umgang mit dir selbst ist. Und ich lasse dich alleine, kann sowieso nicht mehr mit dem Takt …

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Sein

Bin ja aber nicht du. Bin ja ich. Immer schon gewesen. Seit so vielen Jahren schon ziemlich gefestigt auch. Und du willst immer noch, dass ich mich drehe. Zu dir. Wie du mich willst. Manchmal. Dabei geht es mir gut so. Brauche mein Essen nicht zu fotografieren, um Anerkennung zu kriegen. Habe sie. Jeden Tag. …

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Naturerziehung

Natur war immer wichtig. Sonnenuntergang aus dem Kinderzimmer, Fahrradtouren entlang der Felder, gepresste Blumen zwischen Buchseiten, Durchatmen in Parks und Waldstücken. Alleine, oft, weil Freiheit unbewusst schon mit Zehn mit Alleinsein zu tun hatte, mit Weglaufen aus der Enge der Familie hinein in die Weite der Natur, dem Plätschern des Flüsschens hinterher. Vielleicht hat das …

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Kleinstadtleben

Ihr Zuhause war die Kleinstadt. Gewesen. Es hatte viele Menschen mit kleinen Hirnen und großen Mäulern gegeben. Das eine hatten sie sich zermartert, das andere hatten sie sich zerrissen, sobald sie sahen, dass jemand anders war. Anders. Normal war: Mädchen standen auf Jungen. Über Mädchen mit schwarzen Freunden wurde gelästert. Über Mädchen mit zu vielen …

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