Nur einen Tanz entfernt

Die Weite des großen Ballsaals dehnte sich vor ihnen. Nur sie allein. Glänzendes Tanzparkett, Kronleuchter aus herrschaftlichen Zeiten, Prismenlichter wirbelnd an den Wänden. Musik in ihren Köpfen. Als er seinen Arm um ihre Taille legte, gab sie ihm so viel mehr, als nur ihre Hand in seine. Die eiserne Selbstbeherrschung, der schützende Mantel um das …

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Zerbrochene

Es waren seine Augen und die Einblicke in die verletzte Seele, die diese zu geben schienen, weswegen sie sich von ihm angezogen fühlte. Hingezogen zu ihm, obwohl sie wusste, dass er nicht gut für sie sein würde. Er wäre gut zu ihr, überwiegend zumindest, aber für sie und für ihr Leben, für das, was sie …

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Auf Pause

Seitdem sich eben der Regenbogen über der Strandpromenade gespannt hatte, jubilierte es in ihr. Weil sie diese Stadt liebte. Weil sie ihr Leben liebte. Und weil sie doch auch froh war, den Heimweg anzutreten. Nur noch eine zwölfstündige Busfahrt trennte sie von Sydney, nur noch fünf Tage vom Rückflug. Und insgesamt nur noch sieben Tage …

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Sonnenuntergang

Erst seit einem Jahr in Sachen Männern unterwegs und schon recht abgebrüht eigentlich. Uneigentlich auch. Sie wusste einigermaßen, was sie wollte, und wen sie nicht wollte, entschied sie meistens innerhalb weniger Minuten. Vielleicht waren es auch Sekunden. Diesen Typ da, der sie vom Rand der Tanzfläche ansah, hatte sie schon in der Tasche, noch bevor …

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Der Helfer

"Und wenn ich groß bin, werde ich ein Engel", sagte das kleine Mädchen mit fester Stimme. Und erntete erschrockene Blicke der Erwachsenen. Ist das Konzept eines Engels nicht eigentlich, dass er nicht auf dieser Welt lebt, dass er herabkommt vom Himmel, um Menschen in Not zu helfen? Würde das nicht eventuell den Tod der Kleinen …

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Zuhause

Das ist die alte Verletzung, sagte er und rieb sich über sein Knie, die alte Kriegsverletzung. Das ist nur, weil er nervös ist, sagte sie, warf ihm einen Blick zu und lächelte. Dann griff sie nach seiner Hand und drückte sie. Und mit diesem einen federleichten Griff aus braungefleckten, von blauen Adern deutlich durchzogenen Händen …

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Ein Riss

Riss mich fort. Vor das Theater. Da, wo du auf mich wartest. Dein Rücken zu mir. Blick in die falsche Richtung. Den Bussen entgegen, aber nicht mir. Es bleibt noch ein Moment. Und ich zweifle. Soll ich? Muss ich? Worauf wird es hinauslaufen? Dieses Mal wieder? Sentimentale Weihnachtszeit, die alles zurückholt, was eigentlich weit, weit …

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