Das smarte Opium

Warum hast du eigentlich immer noch kein Smartphone?, fragte gestern eine meiner ältesten Freundinnen mich. Eventuell auch hervorgerufen durch die Tatsache, dass die SMS, die sie mir schreiben wollte, bei ihr nicht abgeschickt wurde und sie keine Ahnung hatte, warum nicht. Und vor zwei Tagen las ich einen Bericht (oder eine Klage) über Digital Detox. …

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Alles und Nichts

Am Weltenrand stehen durchaus einige. Die, die nur betrachten. Die, die warten, dass ... Die, die kurz vorm Fall sind, weil ... Die wenigsten von denen lachen. Und wenn, dann hysterisch vielleicht. Oder traurig und verletzt. Wer möchte schon kapieren, dass er an den Rand gerückt ist? Aber es wartet auch Neues dort. Ich bin …

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Zur Debatte

Manches erstaunt, oder? Als wäre Klimawandel erst jetzt ein Thema zum Beispiel. Mit welcher Vehemenz auf einmal etwas hervorgekramt wird und in sämtlichen Netzwerken und Nachrichten präsent ist, das schon zu meiner Jugendzeit (neben dem Jugoslawien-Krieg) ein bestimmendes Thema war. Und dann auf einmal fünfundzwanzig Jahre und vermutlich Milliarden Tonnen Plastik lang nicht mehr. Unsere …

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Endlich

Die Endlichkeit ist mir am Wochenende mit voller Wucht ins Gesicht geschleudert worden. Meine. Unsere. Als die zehn Jahre jüngere Kusine sagte, ich sei nun weiter von dem 18. Geburtstag weg, als jemals. Selbst als ich frischgeschlüpft war, war mir der 18. näher, als er nun ist. Oder als ich selbst laut feststellte, dass wir …

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Vom Frühling im Winter

Jetzt schon ein seltsames Gefühl für dieses Jahr. Diese Tage so warm, so strahlend. Leute mit Bikinis im Ferienpark um die Ecke. Strahlend weiße Kondensstreifen am wie ein Sommerhimmel wirkenden Horizont. Und quer drüber. Die kahlen Bäume passen nicht. Das rote Näschen passt nicht. Der Kopf in Fieberwärme, die Heizung ausgestellt. Und irgendwie dauermüde. Von …

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Gedankenlauf

Die Gedanken bleiben nicht still, doch ich schon. Draußen liegt der erste wirkliche Schnee, und auch der ist nur fingerspitzenhoch, vor mir brennt das Feuer im Kamin. Feinstaub zum Trotz. Manchmal habe ich das Gefühl, ich mache zu wenig. Ich könnte Freundschaften besser pflegen, zum Sport oder mehr schreiben, meine Nähkarriere voranbringen oder Bücher schneller …

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