2017 in Büchern

Leider habe ich kurz vor dem Umzug, also irgendwann im Oktober spätestens aufgegeben, die gelesenen und nicht zuende gelesenen Bücher des Jahres aufzuschreiben, daher hier meine unvollständige Liste, die umso unvollständiger ist, da ich nicht einmal alle, die ich auf der Startseite aufgeführt habe, aufnahm.

***** – Fünf Sterne

Michael J. Sullivan – Sorry, über ihn geht im letzten Jahr nichts. The crown tower, The rose and the thorne, Deat of Dulgath, The disappearance of Winter’s daughter und natürlich Theft of Swords, Rise of the Empire; Heir of Novron … Fantasy vom Feinsten. Richtig gut. Wer die Bücher nicht kennt und Fantasy liebt, sollte sie dringend lesen. Finde ich. (Age of Myth war nicht ganz so fesselnd.)

The long way to a small angry planet – Chambers: Vielleicht sind fünf Sterne übertrieben für diese Science-Fiction-Geschichte, aber ich mochte die Figuren und die Ideen. Ein bisschen hat es mich auch an meine jugendliche Star Trek- und früherwachsene Star Wars-Phase erinnert. Nur, dass es eher für Frauen als für Nerdies ist. (Der Nachfolger „A closed and common Orbit“ landet bei mir allerdings eher bei vier oder drei Sternen.)

The Hate you give – Thomas: Ein Buch, das ich mir gut vorlesen kann, mit den Schülern zu lesen. Aktuell und packend. Aber auch Erwachsene sollten keinen Bogen darum machen.

Library at Mont Char – Hawkins: Ein seltsames Buch, das sich eigentlich mein Freund bestellt hatte, es aber nicht komplett zu lesen schaffte. Ich glaube, nach spätestens 30 Seiten gab er auf. Mir dagegen gefiel die meiner Meinung nach recht einzigartige Geschichte, die voll mit Überraschungen war, wirklich gut. Weil sie so anders war.

Die Welt von gestern – Zweig. Vielleicht mein deutschsprachiger Lieblingsautor. Und immer noch so unglaublich aktuell.

**** – Vier Sterne

Haben und Sein – Fromm. Immer noch aktuell.

Meet me at Beachcomber Bay – Mansell: Die Autorin kann bei mir eigentlich nicht viel falsch machen bzw. muss sich anstrengen, um ein Buch zu erschaffen, das ich komplett ablehne. Hier dieses war nette Lektüre.

Dienstags bei Morrie – Albom: Ich weiß, ich mochte es gerne, aber tatsächlich hat sich so gut wie nichts in meinem Kopf festgesetzt.

Fast Genial – Wells: Immer mal wieder bin ich auf der Suche nach deutschen Autoren und von diesem hier finde ich, er kann was.

The Winter King – Wilson: Fantasy, Märchenelemente, Liebe. Und ein furchtbares englisches Cover, für das ich mich beim Lesen schämte. Dennoch: Irgendwann werde ich das Buch wieder lesen.

The Cabinet of Curiosities – Preston/Child: Tatsächlich meine erstes Buch des bekannten Teams. Pendergast fand ich zu extrem, aber die Zeit, die Kuriositäten, der Ort … Das kann dann einfach kaum schlecht sein.

If you only knew – Higgins: Knutschbuchalarm.

The Hiding Place – Webb, The Phantom tree – Cornick, The girl of ink and stars – Hargrave, The boy  on the bridge – Carey, Amy Snow – Rees

*** – Sterne

Der Gefangene des Himmels – Zafon: Ich liebte damals „Schatten des Windes“ und fragte mich, nachdem ich dieses las und das nächste von Zafon nur noch begann, ob ich vielleicht auch die Windschatten mittlerweile nicht mehr gut finden würde. Wahrscheinlich muss ich es mal ausprobieren.

Ten thousand skies above you, A million worlds with you – Gray: Youth Adult. Ließ sich gut lesen und führte die Reihe fort, aber von der Legend-Reihe (Marie Lu) oder gar den Luna-Chroniken ist es weit entfernt.

600 hours of Edward – Weil ich Flowers for Algernon so mochte, dachte ich, ich würde dieses auch mögen. Aber es war wohl eher so wie bei Simpel: Manche Außenseiterstorys liegen mir nicht. Und bei Algernon interessierte mich vielleicht vor allem die medizinisch-technische Seite/Entwicklung und der Zusammenhang des Sprechens und Denkens.

Die Rose der Welt – Prange: Wären wir nicht gerade im Urlaub gewesen und ich hätte was zum Lesen gebraucht, hätte ich es wohl nicht beendet. Ich glaube, ich ließ es dann auch da. Obwohl es nicht schlecht war, nur eben auch nicht besonders gut und fesselnd.

Dark Matter – Crouch;  Sleeping Giants – Neuvel, Nod – Barnes: Alle recht nett zu lesen, nette Ideen, aber nicht überragend im Hirn bleibend.

Und nicht zu empfehlen bzw. nicht beendet:

The Memory Book – Coleman: Vermutlich habe ich überhaupt nur zuende gelesen, weil meine Oma Alzheimer hatte und ich deswegen etwas mit dem Thema verband. Ansonsten war es mir eigentlich zu schnulzig/schwülstig.

Ship of Theseus: Oh doch, es ist eigentlich wegen der liebevollen Aufmachung und der Idee dahinter zu empfehlen. Aber die Geschichte, um die sich diese Aufmachung herum gebildet hat, konnte mich kein bisschen fesseln. Und das, obwohl ich mir (anders als für viele andere Bücher) bewusst Zeit dafür genommen habe und es nie im Bett kurz vorm Wegschlafen las.

One night in Italy – Diamond: Ich kann mich nicht dran erinnern, ob ich es bis zum Ende las. Vielleicht ist das schon Zeichen genug?! (Aber eventuell mochte ich es auch und wandle auf Omas Wegen.)

Am Ende bleiben die Zedern: Das ist so ein Buch, von dem ich denke, dass ich es lesen sollte, um ein bisschen allgemeiner gebildet zu sein, zu werden, zu klingen. Immer wieder habe ich darin weitergelesen, doch mitreißen konnte es mich nicht und so beendete ich es nicht.

Lost in a Book – Donnelly: Donnellys historische Erwachsenenbücher fand ich toll, aber ihre Jugendbücher sind weniger dicht geschrieben. Dieses hier ist die Geschichte von Disneys „Die Schöne und das Biest“, aber ab einem gewissen Punkt verändert. Und mit der tatsächlichen Geschichte im Hinterkopf, fand ich die Veränderungen noch viel unsäglicher.

The Angel Tree – Riley: unvollendet. Die Seven Sisters-Reihe dagegen mochte ich bis jetzt wieder gerne von ihr.

All the bright places – Niven: unvollendet, weil ich das Gefühl hatte, ich weiß schon, wie es weitergehen würde.

The last piece of my heart – Toon: Ausnahmsweise ein Knutschbuch der Autorin, das ich so gut wie gar nicht mochte.

 

 

 

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