2015 in Büchern

Erwachsene 5 von 5

Kate Morton – The Lake House: Die ersten beiden Bücher von ihr liebte ich. Und dieses auch, obwohl die Geschichte ein bisschen überkonstruiert ist. Aber für Wintertage ist es genau das richtige, denn es bringt den Geruch des Sommers zurück. 5 von 5.

Kristin Hannah – The Nightingale. Eine Schriftstellerin, die in Deutschland meiner Meinung nach noch zu unbekannt ist. Sie schreibt wunderbare Familiengeschichten. (Hat allerdings auch einige idiotische Bücher verfasst.) Dieses Buch ist ein historischer Roman, der die Verdienste von weiblichen Spioninnen während des 2. Weltkrieges in den Mittelpunkt rückt. 5 von 5

Peter Prange – Ich, Kaiser Maximilian, Kaiser der Welt. Ein Historienschinken über eine schillernde Persönlichkeit. 5 von 5

Lawrence Hill – Ich habe einen Namen. Sklavenleben in den USA, mitreißend und bewegend, manchmal aber auch seltsam klinisch, obwohl die Hauptfigur ihre Geschichte erzählt. 5 von 5

Charlotte Roth – Als wir unsterblich waren. Deutsche Geschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts spannend in Fiktion gewoben. 5 von 5.

Claire Winter – Die Schwestern von Sherwood. Geschichten, die in zwei Zeitebenen spielen, reizen mich. Und diese fand ich besonders gelungen. 5 von 5

Kate Riordan – The girl in the Photograph. Das Foto, auf dem das Mädchen abgebildet ist, spielte zwar keine so große Rolle, aber ich habe den Roman, der auf zwei Zeitebenen der Vergangenheit spielt, verschlungen. 5 von 5

Brian McClellan – Promise of blood, The crimson campaign, The autum republic. Fantasy ist oft in einer Mittelalterwelt angesiedelt, dieses hier nicht. Und: Die Art des Zauberns und der Magie war anders und ja, auch etwas gewöhnungsbedürftig. 5 von 5

Andy Weir – The martian. Robinson Crusoe mit Humor gestrandet auf dem Mars. Richtig gut. 5 von 5

Gemma Burgess – A girl like you. Knutschbuchalarm. Man weiß von Beginn an, wie es ausgeht, dennoch verschlang ich es. 5 von 5

Charles Lewinsky – Ein ganz gewöhnlicher Jude. Faszinierendes Drama, das wichtige Fragen stellt. 5 von 5

Irmgard Keun – Das kunstseidene Mädchen. Die 20er Jahre aus der Sicht eines jungen Mädchens. Hat mich wirklich gepackt. Vielleicht auch gerade wegen der Sprache. 5 von 5

Erich Kästner – Fabian. Weltuntergangsstimmung vor dem 2. Weltkrieg. Irgendwie erhielt ich ein Gefühl für die damalige Zeit, das meinem jetzigen entspricht. 5 von 5

Erwachsene 4 von 5

Katherine Webb – The night falling. Ich habe alle Bücher der Schriftstellerin und werde auch weiterhin alle von ihr kaufen. Dieser Roman spielt 1920 in Italien und bringt die ländliche, von Gutsherren beherrschte Welt näher. 4 von 5

Robin Sloan – Die sonderbare Buchhandlung des Mr Penumbra. Ich habe ein Faible für Bücher, die eine Geschichte um Bücher spinnen. Die erste Hälfte des Buches gefiel mir unheimlich gut, dann ließ es zwar etwas nach, aber empfehlen würde ich es dennoch. 4 von 5

Susan Monk – Die Bienenhüterin. Im Frühling gelesen und noch jetzt wird es irgendwie warm in mir. 4 von 5.

James Frey – Das letzte Testament der heiligen Schrift. Anders. Aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Übernatürlich? Irgendwie. 4 von 5

Lisa O’Donnell – The death of bees. Im Garten begrabene Eltern und zunächst herzlos erscheinende Kinder? Erst wusste ich nicht so recht, dann habe ich es doch verschlungen. 4 von 5

Lindsay Faye – The gods of Gotham. Wiederum New York vor 1900, Krimi. 4 von 5.

Ramez Naan – Nexus. Die Welt der Zukunft? Die Menschen können sich durch die Droge Nexus miteinander und dem Netz verbinden. Interessant, aber seicht. 4 von 5

Mark Lawrence – Prince, King and Emperor of Thorns. Ein unsympathischer Held, der nur auf seinen eigenen Vorteil aus ist und eine Mittelalterwelt, die in unserer Zukunft liegt. Faszinierend und doch nicht ganz rund. 4 von 5

David Ramirez – The forever watch. Ein Krimi auf einem Raumschiff. Interessant, aber nicht ganz überzeugend. 4 von 5

Ben Winters – Der letzte Polizist. Ein Asteroid rast auf die Erde zu. Wie verhalten die Menschen sich, wenn sie von ihrem recht sicheren Tod ausgehen? 4 von 5

Anna Mocikat – Muc. Dystopie in München. Dort habe ich eine Zeitlang gelebt und konnte mir die kaputten Schauplätze der Stadt vorstellen. Daher irgendwie gut. Aber Kritiker kann ich durchaus nachvollziehen. 4 von 5.

Lucy Diamond -Summer at shell cottage. Seichte Mädelslektüre. 4 von 5

Jill Mansell – Three amazing things about you. Meine englische Knutschbuch Lieblingsautorin. 4 von 5.

Lucy Maud Montgomery – The blue castle. Autorin meiner Jugend mit einem Buch für erwachsene Frauen. Wunderbar. 4 von 5

Paige Toon – The accidental life of Jessie Jefferson, I knew you were trouble. Dies sind die Jugendbücher der Autorin. Nette Lektüre für Mädchenträume. 4 von 5

Erwachsene 3 von 5

Emily St.John Mandel – Das Licht der letzten Tage. Romane, die die Zeit nach einer irgendwie gearteten Apokalypse behandeln, interessieren mich in all ihren Formen. Mit diesem wurde ich nicht ganz warm, die Welt des Zusammenbruchs spielte mir eine zu geringe Rolle, aber es war schön geschrieben und schnell zu lesen. 3 von 5

Adriana Popescu – Ewig und eins. Kein Lieblingsbuch, aber eins von jemandem, die über Internetveröffentlichungen bekannt wurde. Ich fand ihren Stil einfach, ihre Figuren zum Teil unglaubwürdig, und ihr Zeitempfinden … naja, das müsste ich wohl ausführlicher beschreiben. Jedenfalls kann man auch mit Mittelmaß gut Geld verdienen … 3 von 5

Andreas Izquierdo – Der Traumtänzer. Nett. Keine wirklich neue Geschichte, aber ja, nett. 3 von 5.

Wolfram Fleischhauer – Das Buch, in dem die Welt verschwand. Mein Faible für Bücher über Bücher lässt mich dieses behalten. 3 von 5

Anthony Ryan – The tower Lord, Queen of fire. Ich habe Blood Song geliebt. Richtig gute Fantasy. Die Fortsetzungen lassen aber leider stark nach. 3 von 4

Jugendbücher (auch für Erwachsene)

Rainbow Rowell – Eleanor and Park. Ein Jugendbuch für Erwachsene, die in den 80ern und 90ern jugendlich waren. 5 von 5

Libba Bray – The diviners. Geistergeschichten und Mord im New York der 20er Jahre. Verschlungenes Jugendbuch. 5 von 5.

Kai Meyer – Die Seiten der Welt. Toll. Wahnsinnig ideenreich. Für Bücherliebhaber ein Muss. Erinnert an Die Stadt der träumenden Bücher, wenn auch nicht ganz so abgefahren – und ein Jugendbuch. 5 von 5

David Levithan – Every Day. Noch nie eine solche Geschichte gelesen. Allein die Idee ist lesenswert. Aber es ist ein Jugendbuch und eher für Mädels. 5 von 5

Melissa Meyer – Cinder, Scarlet, Cress, Fairest, Winter. Märchen. Ich liebe sie. Zukunftsutopien. Bin ich fasziniert von. Und das als Verbindung? Musste ich haben! Also ab zur Cyborg-Cinderella. Vorsicht: Es ist allerdings eine Jugendbuchreihe. 5 von 5

Jennifer Donnelly – These shallow graves. Meine Liebe New York. Und dann auch noch die Zeit um 1900. Ein Muss. Allerdings ein Jugendbuch und mit nicht allzu viel Tiefgang. 4 von 5

Conor Kostick – Epic. In Folge von Ready player one stolperte ich über dieses Jugendbuch. Ich mag es, obwohl ich vielleicht eigentlich ein Computerspielnerd dafür sein müsste… 4 von 5

James Dashner – The maze runner. Jugenddystopie. Sollte man als Lehrerin gelesen habe. Ähnlich Hunger Games. 4 von 5

Victoria Schwab – The archived. Aus der Reihe Bücher über Bücher und Bücherhüter. Gute Ideen, nicht immer ganz mitreißend. Ein Jugendbuch, das zu einer Reihe werden soll. 4 von 5

Susan Ee – Angelfall: Die Engel kehren auf die Erde zurück und sorgen für die Apokalypse. Endzeitstimmung in Jugendromanen hat irgendwie Konjunktur, doch wirklich überzeugen konnte dies nicht. 3 von 5.

Durchgefallen sind bei mir u.a. die folgenden Bücher, die ich gar nicht erst zuende gelesen habe: Geklont von Michael Smith, The Enemy – Charlie Higson, Das Geheimnis von Ashton Place, Wildwood, The Golem and the Jinni, Enders Game, Die Seltsamen, Wool, The language of flowers, Der Duft von Erde und Zitronen, All the light we cannot see, Nachruf auf den Mond, The Road, Gone Girl, Das Kind das nachts die Sonne fand.

Außerdem habe ich noch für die Schüler Bücher gelesen, die ich eher als reine Jugendbücher bezeichnen würde und deswegen nicht in die Liste aufnehme, aber sie scheint mir sowieso schon lang genug zu sein …

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