Das Kind in mir

Das Kind, das ich gewesen bin, war ein Träumer. Es versteckte sich hinter Büchern und schrieb sich in Geschichten die Welt, wie es sie haben wollte. Es las Internatsserien und stellte sich vor, die Vierer-Mietshausreihe sei Burg Möwenfels, die Garage der Pferdestall, das Fahrrad das Pferd und die Klingel das Walki-Talki, um mit den Leuten …

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Märchenkind

Manchmal, wenn man genauer hinsieht, ist die Welt wie in einem Märchen. Dann steigen Nebel von den Feldern entlang der Autobahn auf und die Sonne bricht gerade durch die die Felder säumenden Baumreihen und spielt ihr Spiel mit dem höher wandernden Dunst. Dann fallen rote, gelbe, hellgrüne Blätter von kahler werdenden Bäumen und wiegen sich …

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Verlieben

Manchmal habe ich Angst, dass man sich nur einmal im Leben richtig verlieben wird. Damit meine ich keine Teenie-Liebe, keine Schwärmerei; sondern ich meine das Verlieben, das zu Liebe führt. Ich glaube fast, dass man nur zu einer bestimmten Zeit seines Lebens bereit ist, sich so zu geben, dass man jemanden bedingungslos lieben wird. Vielleicht …

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Der Kritiker

An einem Frühsommerwochenende, die Sonne schien schon warm in den kleinen, von hohen Mauern gesäumten Garten hinein, entschloss er sich, in ihre Seele zu schauen. Darum spannte er die alte Hängematte einmal quer über Beete und Wiese, zurrte sie am Sommerflieder und dem Holunder fest und öffnete den Zugang in ihre Welt. Er wusste nicht, …

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Märchenmond

Gelesen habe ich das Buch aus Mamas Bücherschrank nur, weil "Märchen" im Titel war. Und auch heute noch würde dies den ausreichenden Anlass geben. Verwunderlicher ist für mich, wieso Mama es hatte - war das damals ein Hype? Sie hat seit Märchenmond und Unterwelt jedenfalls niemals wieder Fantasy gelesen. Ich erst einmal auch nicht. Zumindest …

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