Spannung

So viel Sommerrest – und keine Ferien übrig. Von diesen hatte ich statt sechseinhalb Wochen lediglich so wirklich nur zwei Wochen und selbst da meldete sich der neue kommissarische Schulleiter wegen Organisationsfragen. Mein enspanntes Gesicht ist dem zerfurchten schon wieder gewichen.

Unsere Schule hat die letzten zwei Jahre vor sich. Vielleicht auch nur noch eins. Und am ersten Ferientag erfuhren KollegInnen und ich von Teilabordnungen zu anderen Schulen, was die Ferien wiederum etwas kribbeliger werden ließ. Und in der vorletzten Ferienwoche erfuhr ich von ukrainischen SchülerInnen, die wir nun doch an unsere auslaufend schließende Schule erhalten, und die ich als einzig verbliebene DaZ-Lehrerin unterrichten soll – aber eben nicht mit ausreichend Stunden, denn ich bin ja nun teils an einer anderen Schule, was den Stressfaktor erhöhte.

Heute der erste Tag an beiden. Erst an A. Dann zu B. KollegInnen, Konferenzen, alles nun doppelt. Hier die einen, da die anderen SchülerInnen, hier das eine, da das andere Schulbuch für das gleiche Fach. Und direkt riss an der neuen Schule mein Kleid, aber das will ich mal nicht als Omen sehen. Viel seltsamer ist, dass ich heute morgen noch überlegte, ob ich ein Wechselkleid mitnehmen sollte für den Fall, dass was reißt, obwohl noch nie was gerissen ist. Alles ist sehr gespannt.

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