Canterbury – Reisezeiten

Bei weitem nicht perfekt. Aber in der Unperfektion nahe an Kunst. Natürlich.

Manchmal ist es so eine Sache mit der Ironie: Wann ist sie tatsächlich so gemeint und wann nur Selbstschutz? Ich werde mich outen, weil ich gerade in Canterbury, der Stadt des mächtigsten Erzbischofes bin und es hier immer mit Wahrheit und Ehrfurcht zugegangen ist … Tatsächlich finde ich mein Bild des Kathedraleneingangs gut, obwohl das Ziel zugegebenermaßen war, ein scharfes hinzukriegen. Aber ich hatte mein kleines Stativ in der von außen urigen Jugendherberge (13 Pfund!) vergessen und musste es von unten schräg aus der Hand knipsen.

canterbury

Es ist eigenartig. Manchmal denkt man, wenn man einem solch historisch-triefenden Ort ist, müsste mehr davon in der Luft hängen. So, als würde man, weil an jeder Ecke Geschichtliches lauert, die Ahnungen von früher fühlen, sodass die Haut prickelt. Vermutlich habe ich zu viele Zeitreiseromane gelesen. Aber egal, was Physiker zu Zeitreisen sagen (und sie sagen zwar viel, aber nur weniges, was ich wirklich begreife) und wie möglich sie in die eine Richtung zumindest zu sein scheinen: Vergangenheit und Zukunft sind nicht Jetzt.

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2 Kommentare zu „Canterbury – Reisezeiten

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