Selbstnähe

Warum? Keine Ahnung. Alles andere, alle anderen waren doch nicht so wichtig, wie er selbst. Und he! Sie war seine Traumfrau. Wie oft trifft man die in seinem Leben? Eben. Da wäre er doch blöd, würde er die Krumen unbeachtet lassen, die sie ihm warf. Heute Abend war der Köder sie im Bett. Nicht nackt. Nicht alleine. Nur eingekuschelt unter die Decke, weil die Balkontür für die Raucher dauergeöffnet war, und ihr blondes Langhaar floss über die Kissen. (Ja, vermutlich hatte sie sich in Szene gesetzt. Aber für ihn. Immerhin für ihn.) Die Party war vorangeschritten und der Alkoholpegel auch und obwohl zu viele da waren und beobachteten, kroch er zu ihr und legte seine Wange auf ihr Haar und seine Hand auf ihren Bauch.

Du weißt, dass sie es ihr erzählen werden, sagte sie und schob ihr Bein zwischen seine Schenkel.

Aber erst morgen, sagte er.

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5 Kommentare zu „Selbstnähe

    1. Mit wenigen Worten viel sagen … Das versuche ich ja immer wieder. Schön, dass es hier für dich gelungen ist!
      Wie ists bei dir mit dem Job und den Überstunden?

      1. Es wird besser 🙂 Ich habe sogar wieder angefangen zu schreiben. Nur Kleinigkeiten, aber wenn es so weiter geht, mache ich den Blog vielleicht diesen Monat noch wieder auf… Ich muss zugeben, das regelmäßige Schreiben fehlt mir.

        Und ja, mit wenigen Worten viel zu sagen gelingt dir immer wieder 🙂 Das ist etwas, was ich an deiner Schreibe wirklich bewundere.

      2. Danke! 😊Und es geht schneller. Vielleicht wäre es auch was für dich?
        Ich freu mich, wenn du bald wieder dabei bist!
        Lieber Gruß!

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