Freibadtag

Auf die Liegewiese zu der Clique, Badetuch ausbreiten, Klamotten runter, Höschen und Oberteil zurechtzupfen, quatschen, ne Runde im Wasser zocken, den Jungs und Karina beim Springen zusehen, zurück auf die Handtücher, Karten spielen, Pommes kaufen, wieder ins Wasser oder nur ans, die anderen beim Plantschen beobachten, immer wieder rüber zum Springerbecken schielen, weil Simon nun einmal da ist und jedem Köpper ein Aus-Dem-Wasser-Hochziehen folgt, mit einem Sprung ins Eiswasser abkühlen, zu den Handtüchern zurück, ein bisschen lästern, ein paar Runden Karten, ne Tüte Süßes kaufen und dann das Zeug zusammenraffen, weil die Gewitterwolken, lange ignoriert, über uns gezogen sind und warmen Starkregen auf uns prasseln lassen. Die Durchsage des Bademeisters schmeißt auch die letzten Schwimmer aus dem Wasser, dann sprinten wir schon über die Liegewiese zu den Umkleiden, während über uns Donner und Blitze hinwegjagen.

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11 Kommentare zu „Freibadtag

      1. Ja, vielleicht war es auch eher 14, als die große Freibadzeit war … Aber: 20 Jahre her und kein Unterschied, das ist ja auch irgendwie beruhigend und schön 😉

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