Hass, den ihr verbreitet

Die Ähnlichkeiten fielen mir auf. Dieses Zwischendenweltenstehen. Seien es die Schwarzen in den USA, seien es z.B. türkisch- oder marokkanischstämmige Jugendliche hier. Sie sind mittendrin und doch am Rand. Wenn sie sich zu sehr anpassen, werden sie von ihresgleichen zurückgewiesen, wenn sie sich zu wenig anpassen, schreien alle nach Integration, ohne dass sie wirklich möglich gemacht wird.

Auch die Ängste der Weißen, wenn sie auf solche Jugendgruppen treffen, dieses ungute Gefühl, das in den USA zu viele Cops in zu vielen harmlosen Situationen zu aggressiv, zu tödlich hat handeln lassen … Es ist da, dieses Gefühl. Nach meinen Erlebnissen der letzten Woche noch mehr als vorher. Ich versuche dagegen anzugehen, um keinen vorzuverurteilen, nur weil er in das Schema passt, aber – wenn ich ehrlich bin – es ist nicht leicht, offenen Herzens durch die dunkle Stadt zu gehen.

Schnell wird Weißen und/oder Christen Rassismus vorgeworfen, doch existiert dieses Rassendenken ja unweigerlich auch in den Köpfen der Schwarzen, der muslimischen oder jüdischen Väter. Meine Tochter soll aber nicht … Und wenn mein Sohn eine …

Wir nehmen die Menschen zu sehr, wie sie außen sind, und zu wenig, wie sie innen sind.

Der Roman „The hate you give“ von Angie Thomas verdeutlicht das mit höchst aktueller Thematik noch einmal.

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2 Kommentare zu „Hass, den ihr verbreitet

    1. … zu den Äußerlichkeiten wird mitunter auch einfach die geographische Herkunft herangezogen, auch wenn äußerlich sonst keine Unterschiede gefunden werden.

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