Kopfdiskussionen

In meinem Kopf reden wir miteinander. Über dich und mich, unsere Leben, woher wir kommen, was wir planen … Wir sprechen und stellen fest, wie anders wir sind, wie wenig unsere Lebenskonzepte zueinander passen. Aber was mich mich abwenden lässt, führt bei dir dazu, mich begehrenswerter zu finden. Du wünschtest manchmal, so zu sein, wie ich es bin und sein kann und schon lange war. Aber weil ich dich nicht interessant finde, gehe ich den Gesprächen bald aus dem Weg und wir kehren zu dem zurück, was wir zuvor hatten.

Doch selten, selten bemerken wir bei diesen Hirngespinsten, dass wir uns ergänzen, dass du und ich ein Wir werden könnten. Und es erschreckt uns, weil sich Chancen eröffnen, Wege erschließen, die wir nicht gewillt sind zu gehen. Wir mögen das, was wir haben, wir wollen kämpfen, um es beizubehalten. Und darum meiden wir auch hier Gespräche bald und kehren zurück zu dem Vorherigen.

Und das Ergebnis ist? In der Realität sollten wir nicht reden.

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