Alles, vieles, nichts

Es ist ruhiger geworden. Die Geschichten spinnen sich nicht mehr in gewohnt schneller Abfolge aus den Fingern. Dort, wo sie sich vor dem Entdecken verborgen halten, scheinen sie sich tiefer eingegraben zu haben. Überlagert von Gedanken an alles und nichts und Sorgen über vieles.

Mein Leben bleibt ein Gutes. Aber wie gut kann es sein, wenn die Gesellschaft mehr und mehr aus den Fugen zu geraten scheint, wenn Angst und Hass sich verbreiten, wenn ein dauerndes Brodeln zu Spüren ist? Ich würde gerne hingehen und jeden einzelnen schütteln, würde versuchen, ihm Vernunft einzureden und Ängste zu nehmen. Aber warum sollte meine Vernunft seine sein? Und wie käme ich an die tiefsitzende Furcht vor der großen Unbekannten, der Zukunft, heran?

Es gibt zu viel Gejammer und zu wenig Anpacken. Aber eigentlich wollte ich von anderem schreiben. Vom schönen Herbst und den weisen Menschen, die in Geschichten auftreten, und wo es sie im wahren Leben gibt.

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Veröffentlicht in Leben

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