London Nights

Neuer Tag – neue Nacht. London. Sogar mehrere Tage und Nächte hier – zusammen mit Zoey, die für zwei Semester an meiner deutschen Uni studiert hat. (Siehst du, Alex, so schlimm können die wohl nicht sein, meine Heimatunis.)

Zoey hatte mir die Wohngegend ihrer Eltern im Norden London fürs Autoabstellen empfohlen. Ihre Eltern können dann immer wieder einen Blick aufs Auto werfen und ich jettete getrost und gemütlich mit der Bahn in die Stadt zu ihr ins Zentrum. Aber all der Heckmeck führte dazu, dass ich erst ziemlich spät ankam und, obwohl total k.o., von Zoey noch in das Nachtleben gezerrt wurde. Also nicht in das Nachtleben mit Pubs und Discos und Betrunkenen, sondern in das zu sämtlichen Touristenattraktionen:

Städte im Hellen können alle Touris fotografieren, meint Zoey nicht zu Unrecht. Dann ist es eng und voll und auf jedem Bild hast du Massen an Menschen, die eigentlich gar nicht zur Stadt gehören. So wie während des Weihnachtsmarkts in Aachen. Ich grinse: Was für ein Vergleich.

Doch welche Menschen gehören überhaupt zu London, wenn es die Touris nicht sind? Die Pendler? Die Bankenheinis? Die wenigen, die sich die Mieten dort noch leisten können? Also irgendwelche Scheichs oder reiche Russen? Oder gehört tatsächlich unter ganz wenig anderen die englische Königsfamilie dazu?! OK, das war jetzt minimal provokant, denn 8,6 Millionen Einwohner hat die Stadt – aber von ihnen habe ich vermutlich so gut wie keinen auf meine Bilder gebannt.

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3 Kommentare zu „London Nights

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