denkend

und dann sehnt, sehnt, sehnt sie sich, nach allem, was sie hatte, und allem, was sie hätte sein können, und nichts macht sie wirklich zufrieden, aber alles ein kleines bisschen, ein kleines bisschen zu viel, als dass sie unglücklich wäre, also so richtig unglücklich, so leidvoll, so quälend, so depressiv, so wird sie nicht sein, aber sehnend, ja, das schon, immer einmal wieder, ab und zu und manchmal häufiger schleicht es sich ein und sie starrt geradeaus und um sie herum scheinen alle zu lächeln und sie, sie spürt nur, wie es in ihr zieht, als wolle etwas nach oben, und es kommt von tief in ihr, von da, wo es sich eingegraben hat und wo es bleiben wird, solange, bis sie es herauszupft, von sich streckt und es und sich selbst und alles anlacht, weil sie lebt und weil sie genau das dann gerade endlich, endlich wieder fühlt.

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7 Kommentare zu „denkend

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