Wortfriedhof: Fant

Elefant. Fantastisch. „Pfand“ nach der nächsten Rechtschreibreform? Irgendeine Ahnung, was „Fant“ heißen kann?

Schön ist, dass, je weiter ich das Alphabet etymologisch beschreite, ich Wörter finde, die zu anderen Wörtern passen. Und so ist dieses zur „Dutte“ zu ergänzen. Wir haben uns in den Kommentaren zu Dutte gefragt, wie das männliche Pendant dazu sein könnte. Fant geht auf jeden Fall in die richtige Richtung:

Im Oberdeutschen von dem Italienischen „fante“ (und ursprünglich von lat. „infans“ bzw. „in fari“ – nicht Sprechender)  übernommen, stand unser Wort im 17. Jahrhundert (und auch danach noch) für den „unreifen, dummen Jüngling“. (Eigentlich sollte es da noch mehr Wörter zu geben – vielleicht taucht ja das eine oder andere im Laufe meiner Wortbeschäftigung auf.)

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Übrigens, Käthe, geht „famos“ auch auf den „fari“-Stamm zurück, heißt dann aber „vielbesprochen“.

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2 Kommentare zu „Wortfriedhof: Fant

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